iL-Tresen #1: Mehr Feminismus wagen!

Warum wir Antifaschismus und Feminismus (im Kampf gegen die AfD) konsequent zusammendenken müssen

Antifeminismus, der Kampf gegen die politischen Errungenschaften der feministschen Bewegung, erlangt im Zuge des rechtskonservativen Backlashs wieder mehr und mehr Popularität. Als fester Ideologischer Bestandteil der konservativen bis hin zur extremen Rechten wird er von verschiedenen Akteur_innen transportiert, die sich in ihren traditionellen Grundvorstellungen zu Familie und Geschlechterbildern einen und anderen Lebensentwürfen häufig die Berechtigung absprechen.

Eine zentrale Rolle kommt dabei der AfD zu, für die neben rassistischer Ideologie auch der Kampf gegen „Genderwahn“ und andere antifeministische Positionen ein wichtiges Standbein darstellen. Und obwohl sich die AfD deutlich mit rechtskonservativer bis völkischer Familienpolitik profiliert und permanent mit antifeministischen Statements auffällt, ist erst eine starke feministische Intervention innerhalb der linksradikalen Szene nötig, um die Anerkennung der Relevanz dieser Thematiken zu erkämpfen und die Notwendigkeit einer feministischen Gegenmobilisierung und -argumentation aufzuzeigen.

Darin zeigt sich, dass die antifaschistische Bewegung nie verstanden hat, wie zentral Geschlechterideologien für die (extreme) Rechte sind. Doch warum fällt es weiten Teilen der Antifa so schwer, feministisch zu denken? Und warum ist es in der aktuellen politischen Situation und vor allem im Kampf gegen die AfD so unerlässlich, dies zu erlernen?

Dies und mehr wollen wir gemeinsam mit einer Genossin aus der IL Berlin diskutieren und über konkrete politische Praktiken, bestehende und noch zu schaffende, sprechen.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt für unsere von nun an regelmäßig stattfindenden IL-Tresen. Input – Diskussionen – Getränke – interventionistische Politik. Wir finden: Eine vorzügliche Mischung

Link zur facebook-Veranstaltung

23.05. Nuit Debout und die Demokratie der Plätze

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Der Platz als Politisierungsfeld? Nuit Debout und die Demokratie der Plätze Vortrag und Diskussion Montag 23.05. 2016 | 19:30 – 21:15 | Uni Köln, Hauptgebäude Hörsaal V Veranstaltung bei Facebook: https://www.facebook.com/events/254210098267277/ Ausgehend von Protesten gegen die neoliberale Arbeitsrechtsreform, ist in Frankreich seit dem 31. März eine soziale Bewegung der Plätze gewachsen. Ihr Widerstand richtet sich […]

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26.04. Ende Gelände 2016 – „Zurück in die Grube“-Nantokabar

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  Auch dieses Jahr heißt es wieder: Ende Gelände! Dazu laden wir ein zur Mobiveranstaltung in der Nantokabar mit Bildern und Videos aus dem letzten Jahr, sowie Infos und Tickets zur gemeinsamen Anreise aus Köln/Bonn. Und wem das zur Einstimmung noch nicht reicht: Am Freitag, den 29.4. gibts auch noch den Film „Auf der Kippe […]

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15.4. AZ Tanzdemo, 6 Jahre und kein Ende!

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Die Verhältnisse zum Tanzen bringen – Lux für alle! Am 16.4.2010 besetzten Aktivist*innen der Kampagne „pyranha“ die leer stehende KHD-Kantine in Köln-Kalk um dort das Autonome Zentrum Köln entstehen zu lassen. Das AZ war und ist ein selbstorganisierter, unkommerzieller Raum für Ausstellungen, Infoveranstaltungen, Gruppentreffen, Konzerte, Partys, Kneipe, Essen, Kino und vieles mehr. Hier werden entlang […]

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02.04. NRW-weite Demo in Bielefeld – Bewegungsfreiheit statt Abschiebelager! Jeder Fluchtgrund ist legitim!

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ZAB schließen statt abschieben! Auftaktkundgebung: 14.00 Uhr Ort: Bahnhofsvorplatz (HBF) Es gibt in NRW  drei ZAB’s  Zentrale Ausländerbehörden:  Dortmund, Köln, Bielefeld Ihre Aufgabe ist die Organisation der „Aufenthaltsbeendenden Maßnahmen (Rückkehrmanagement)“ Warum Bielefeld? Die ZAB Bielefeld ist außerdem nicht nur NRW-weit für die Organisation von Flugabschiebungen zuständig. Sie „berät“ auch in speziellen Abschiebelagern (sogenannten „Balkan-Zentren“) „unerwünschte“ […]

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